Vereinsliebe geht unter die Haut

Eigentlich hätte es VfR-Spieler Peter Böhmer so machen können wie viele andere seiner Mitmenschen, und zwar als Vorlage für ein Tattoo irgendein undefinierbares Schriftzeichen aus Asien, ein Tier oder seine Initialen auswählen können.

Doch der mittlerweile 36-jährige Spielführer der dritten Mannschaft zeigte sich genauso kreativ wie er ansonsten auch als Spielmacher und Torjäger auf dem Fußballplatz agiert. Seit kurzem ist auf seiner rechten Wade das Vereinswappen des VfR verewigt, ausgestaltet mit einem Konterfei und seiner Rückennummer Zehn und seinem Nachnamen, alles in Anlehnung eines bekannten Motivs der Liverpooler Anfield Road.


Dieses Tattoo sei keine spontane Idee gewesen. “Ich habe immer wieder darüber nachgedacht es zu tun. Der VfR ist mein Verein, genauso wie damals für meinen Opa, meinen Onkel und natürlich meinen Vater”, begründet er seinen Entschluss. 

Und wie waren die ersten Reaktionen der Mannschaftskollegen darauf? Peter dazu: “Als ich das Foto in unsere WhatsApp-Gruppe gepostet habe, waren die Jungs zunächst einmal überrascht, dass ich das wirklich durchgezogen habe. Alle Jungs finden, dass das Tattoo gut aussieht”.

Dieses einzigartige Motiv wurde übrigens im Tattoo-Studio “Westside Store” in Köln-Ehrenfeld von Inhaber Bernd Fuchs alias “Burnt Ink” persönlich gestochen.

Übertrieben findet der langjährige Spieler der ersten Mannschaft  seine nun auch nach außen dargestellte Vereinstreue nicht. “Ich habe das rein für mich gemacht und für niemanden anders!”, so Peter Böhmer abschließend.

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