Hinrunde soll zu Ende gespielt werden

Der Fußballverband Mittelrhein hat eine Entscheidung über die Fortführung des Amateurfußballs im Seniorenbereich getroffen. Aufgrund der ausstehenden politischen Entscheidungen müssen sich die Clubs allerdings noch gedulden.

Wenn die Plätze wieder öffnen, soll nach den aktuellen Plänen des Verbandes nur die Hinrunde zu Ende gespielt werden. Die abgeschlossene Hinrundentabelle entscheidet dann über Meister, Auf- und Abstieg.  Die Saison muss nach den Plänen bis zum 30. Juni abgeschlossen sein. Eine Verlängerung ist keine Option.

Die Meisterschaftsspiele würden mit dem Spieltag fortgesetzt werden, an dem am 30. Oktober abgebrochen worden war.  Die Regelspieltage sollen möglichst am Wochenende und an Feiertagen ausgetragen werden. 

( Quelle: www.fupa.net)

Vorstand ist auch im Homeoffice aktiv

Nicht nur ArbeitnehmerInnen befinden sich zum Teil im Homeoffice, Auch Mitglieder des VfR-Vorstandes gehen online ihrer Aufgabe nach.

So nimmt diese Woche die VfR-Geschäftsführung an einer Videokonferenz des Fussballverbands Mittelrhein teil, wo es unter anderem um den aktuellen Planungsstand beim Frauen- und Herrenfussball auf Verbands- und Kreisebene geht.

Nächste Woche wird ein Teilnehmer des Vorstandes an einem Online-Seminar zum Thema “Social Media im Verein” teilnehmen, um auch dieses Themenfeld zukünftig vielfältiger zu gestalten.

VfR und Karneval gehören zusammen!

Am kommenden Karnevalssonntag wäre der VfR Fischenich sicherlich mit einer Gruppe im Karnevalszug dabei gewesen. Nachdem man im letzten Jahr zum 90-jährigen Jubiläum mit einer großen Fußgruppe und eigenen Wagen voller Freude am Karnevalsumzug teilnahm, hat  die Pandemie in diesem Jahr allen einen Strich durch die Rechnung gemacht und Karneval 2021 fällt auch in Fischenich aus.

Die Redaktion des Landau-Kuriers sprach mit Heinz Ohlrogge, der neben seiner Arbeit im VfR-Vorstand ebenfalls über mehrere Jahre im Fischenicher Karneval aktiv war.

Landau-Kurier (LK): Hallo Heinz! Der kommende Sonntag wird ein bitterer Tag sein, denn normalerweise würde dann der Karnevalsumzug durchs Dorf gehen. Welche Gedanken gehen dir durch den Kopf?

Heinz Ohlrogge: Ich bin wirklich sehr traurig, da ich bereits im vorherigen Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte. Ich wollte das in diesem Jahr unbedingt nachholen. Leider geht es aus den bekannten Gründen nicht. Aber eins ist ganz klar: Unser aller Gesundheit steht immer im Vordergrund.

LK: Es ist bekannt, dass viele VfR- Mitglieder in der Vergangenheit aktiv im Fischenicher Karneval mitgemacht haben. Wieviele Dreigestirne hat der VfR in seiner Geschichte gestellt? Warum ist ein Fussballclub aktiv im Karneval?


Heinz Ohlrogge: In seiner langen Vereinsgeschichte stellte der VfR bisher insgesamt neunmal das Fischenicher Dreigestirn. In den Jahren 1968 und 1969 wurde drüber hinaus der Kinderprinz gestellt.
Seit jeher war es so, dass in der fußballfreien Zeit, also in der Winterpause, der Karneval eine willkommene Abwechslung war, um dabei mit Freunden und Nicht-Fussballern zu feiern und das Brauchtum zu pflegen.

LK: Im Karneval geht es um Brauchtum, beim VfR um Sport. Was verbindet deiner Meinung nach den VfR mit dem Fischenicher Karneval ?

Heinz Ohlrogge: Viele Spieler waren bzw. sind im Dorf verwurzelt. VfR und Karneval – Das gehört zusammen! Ich denke, dass man den jüngeren Leuten dabei grössere Aufmerksamkeit schenken sollte, denn sie werden die Aufgaben und die Verantwortung  von den älteren Generationen  langfristig übernehmen, damit der Karneval und der Fussball bei uns auch in Zukunft Bestand hat. Das ist wichtig für die Leute im Dorf!

LK: Vielleicht möchte ja ein Vereinsmitglied in Zukunft einmal Karnevalsprinz oder Karnevalsprinzessin werden. Welche Voraussetzungen sind dafür wichtig ?

Heinz Ohlrogge: Als Prinzessin oder Prinz ist man keine Einzelkämpferin bzw.  kein Einzelkämpfer. Man muss eine gute “Mannschaft” hinter sich haben, die in den Monaten vor Karneval harmoniert und besonders in der harten Zeit von der Proklamation bis Aschermittwoch eine verschworene Einheit bildet. Wichtig ist auch, dass die jeweiligen Lebenspartner mitziehen und einem den Rücken freihalten.

LK: Was wünscht du dir für den VfR in Zukunft und was dem Fischenicher Karneval?

Heinz Ohlrogge: Zunächst einmal wünsche ich mir, dass die Corona-Pandemie eingedämmt wird und sowohl Fussball als auch Karneval wieder stattfinden können.

Hoffentlich sehen wir bald in unserer Landauarena wieder gute und erfolgreiche Spiele unseres VfR. Sowohl dem VfR als auch den zukünftigen Tollitäten müssen die Sponsoren erhalten bleiben, denn ohne Sponsoren wird es immer schwieriger, die Tradition und das Brauchtum zu erhalten. 

 

 

Keine Lockerungen für Breitensport vorgesehen

Der Corona-Stillstand für den Amateur- und Breitensport wird bis mindestens 7. März verlängert. Das ist das Ergebnis der Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie.

Trotz der Appelle der Sportministerkonferenz für schrittweise Lockerungen sind vorerst keine Erleichterungen für den Sport vorgesehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begründete die Verlängerung der Beschränkungen unter anderem mit der Ausbreitung von ansteckenderen Varianten des Coronavirus. Millionen Amateur- und Breitensportler müssen damit weiter im Corona-Lockdown auf ihren Trainings- und Wettkampfbetrieb verzichten.

Die Sportministerkonferenz hatte gefordert, den Sport in sämtlichen Erörterungen und Beschlussfassungen zu Lockerungen zu berücksichtigen. Sie befürworte ein stufenweises Vorgehen zur vollumfänglichen Wiederaufnahme des Sportbetriebs im Einklang mit den Zielen des Gesundheits- und Infektionsschutzes, hieß es vor den Beratungen von Bund und Ländern.

Weitere Öffnungsschritte sollen dem Beschluss zufolge aber erst bei einer Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche erfolgen. Für den Sport und andere Bereiche solle “eine Arbeitsgruppe auf Ebene des Chefs des Bundeskanzleramtes und der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien” die weiteren Schritte bei möglichen Lockerungen der Kontaktbeschränkungen erarbeiten, heißt es in dem Beschluss vom Mittwoch. Damit sollen “Planungsperspektiven” geschaffen werden. Ziel sei eine “sichere und gerechte Öffnungsstrategie”. (Quelle: sportbuzzer.de)

Über allem steht die Spielfreude

Im Sommer letzten Jahres entstand die Idee, wieder eine dritte Mannschaft zu gründen. Dieses Projekt sollte erstmal nur für ein Jahr andauern und dabei sollten vor allem ehemalige Fischenicher Spieler generationsübergreifend im Verein zusammenfinden, um locker in der Kreisliga D zu spielen. Auch wenn Corona leider die Fortsetzung des Spielbetriebes nicht erlaubt, so kann man jetzt schon festhalten, dass die dritte Mannschaft auf einem sehr guten Weg ist. Über den Zusammenhalt im Team, verschiedene Trainingsinhalte und die Fortführung des Projektes sprachen wir in einem Doppel- Interview mit Ralf Schüller und Marc Piel, die gemeinsam die dritte Mannschaft trainieren und betreuen.

LK: Hallo Ralf, hallo Marc! Wie geht es Euch und was macht ihr zur Zeit ohne den Fußball in der dritten Mannschaft?

Ralf Schüller: Soweit geht es mir gut. Zur Zeit stehen bei mir Renovierungsarbeiten am Haus an. Außerdem viele Spaziergänge mit dem Hund, die mich oft am verlassenen Fußballplatz vorbei führen. Das schmerzt schon sehr.

Marc Piel: Auch ich vermisse den Fußball sehr. Ohne den Fussball beim VfR ist es wirklich nicht einfach. Ich hoffe sehr, dass es bald wieder los geht.

LK: Alle beschwören den besonderen Teamgeist in der dritten Mannschaft. Was ist das Geheimnis eurer Meinung nach? Schließlich sind zum Teil sehr große Altersunterschiede festzustellen.

Marc Piel: Der Altersunterschied ist nicht so wichtig, denn sehr viele von den Jungs kennen sich schon über Jahre. Wir kommen über die mannschaftliche Geschlossenheit und möchten dies im Training und sonntags auch auf dem Fußballplatz zeigen.

Ralf Schüller: Das Alter spielt bei uns keine Rolle! Wir sind ein toller Haufen, der einfach Lust auf Fußball hat. Die dritte Halbzeit bei guter Musik und einem Bierchen ist uns natürlich auch wichtig 😉


LK: Dafür, dass ihr anfangs nur etwas kicken wolltet, habt ihr ein sehr hohes spielerisches Niveau. Wie sieht die Trainingsplanung bei einer Einheit pro Woche aus?

Marc Piel: Ich persönlich war ja zunächst als Spieler vorgesehen. Da dies aus diversen Gründen nicht mehr gegeben war, wollte ich mich anderweitig einbringen. Deshalb macht mir die Trainingsgestaltung mit Ralf besonderes Spaß, weil wir einen sehr großen Kader mit einer hohen Leistungsdichte haben und die Jungs auch super mitziehen. Über verschiedene Spielformen merken die Spieler gar nicht, dass sie dann entsprechend auch eine gute Kondition bekommen 😉

Ralf Schüller: Wir legen in erster Linie großen Wert auf die Spieleröffnung und einstudierte Angriffssituationen, die immer den klaren Torabschluss zum Ziel haben. Das Abschussspiel darf natürlich nicht fehlen. Über allem steht die Spielfreude!

LK: Das Projekt dritte Mannschaft war ja ursprünglich für ein Jahr angesetzt. Jetzt ist Corona dazwischen gekommen. Macht ihr beide bzw. macht die Mannschaft auf jeden Fall weiter?

Ralf Schüller: Ich bin mir sicher, dass es die dritte Mannschaft beim VfR noch lange geben wird. Ich denke, dass die meisten Spieler weitermachen werden. Kleine Veränderungen wird es immer geben. Neue Leute kommen, andere gehen oder übernehmen neue Positionen in der Mannschaft bzw. im Verein.

Marc Piel: Das Projekt ist in meinen Augen noch nicht beendet, sondern geht erst richtig los! Wir waren auf einem guten Weg, den wir leider aufgrund von höherer Gewalt erstmal nicht fortsetzen können. Ich bin gerne bereit auch in Zukunft meinen Teil beizutragen, um dieses Projekt erfolgreich fortzuführen.

LK: Neben dem Fußballplatz bringt ihr euch auch generell im Verein sehr gut ein. Wie ist die Zusammenarbeit mit den anderen beiden Herrenmannschaften?

Ralf Schüller: Die Zusammenarbeit ist soweit ganz gut. Man hilft sich, wo man kann. Letztendlich geht es um das Wohl des VfR. Dabei kann man sicherlich das ein oder andere noch verbessern.

Marc Piel: Ich hatte natürlich das große Glück, in allen drei VfR- Mannschaften aktiv gewesen zu sein, zum Teil als Spieler, aber auch als Mitglied eines Trainerteams. So habe ich unter Gökhan Erbis und Oscar Ebertz meine ersten Erfahrungen im Trainerbereich sammeln dürfen. Letztendlich ist die erste Mannschaft immer das Aushängeschild des Vereins. Wir als dritte Mannschaft sind bereit, im Rahmen unserer Möglichkeiten und bei Bedarf den anderen Mannschaften zu helfen.